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Die Bezeichnung Print bildet die weitverbreitete Abkürzung für den Begriff Printmedium. Hierbei handelt es sich um das englische Pendant zum deutschen Druckerzeugnis beziehungsweise -medium. Die Anzahl der verschiedenen Druckerzeugnisse ist dabei schier endlos. Sie reichen von klassischen Produkten wie Zeitungen oder Zeitschriften, über Plakate und Flugblätter bis hin zu Briefmarken, Tennisschlägern oder weiteren bedruckbaren Gegenständen.

Print als Abgrenzung zum Digitalen

Grundsätzlich wird die Bezeichnung Print jedoch meist als Abgrenzung zu den digitalen Medien verwendet. Diese sind entweder auf Speichermedien oder aber virtuell verfüg- wie lesbar und benötigen daher nicht zwangsläufig einen Druck. Heutzutage kommt meist eine Mischung verschiedener Medien und somit verschiedener Kanäle zum Einsatz, um Botschaften zu verbreiten. Beispielsweise kann eine Zeitung im Printformat, online oder mobil genutzt werden.

Während in der Vergangenheit maßgeblich Printmedien konsumiert wurden, veränderte sich dieses Bild im Zuge der zunehmenden Digitalisierung. Wie eine aktuelle Studie der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. berichtet, greifen vor allem jüngere Personen im Alter von 14-30 Jahre verstärkt auf digitale und mobile Zeitungsangebote zurück. Demgegenüber bevorzugen Leserinnen und Leser von Zeitungen über 30 Jahren Printmedien, wobei hier die Gruppe über 50 Jahren besonders aktiv ist. Grundsätzlich findet jedoch häufig eine Kreuznutzung statt. Dabei werden sowohl gedruckte Zeitungen, als auch digitale Medien konsumiert.

Abwägung zwischen Print und Digital

Für Unternehmen stellt sich in Anbetracht der veränderten Mediennutzung häufig die Frage, wie sie ihre Zielgruppe bestmöglich erreichen können. Um diese Frage beantworten zu können, empfiehlt sich eine genauere Betrachtung der Adressaten, der Botschaft sowie der verfügbaren Mittel, denn die verschiedenen Kanäle haben unterschiedliche Schwächen und Stärken: Digitale Medien sind meist günstiger sowie schneller und besitzen eine größere Reichweite als gedruckte Medien. Printmedien wirken hingegen richtig gestaltet wertiger und persönlicher. Sie sind jedoch auch meist teurer in Umsetzung und Distribution. Zudem erreichen sie meist weniger Personen als digitale Medien, die auch viral gehen können und so tausende Nutzer innerhalb weniger Sekunden erreichen. Je nach Anlass einer Kommunikation, sollten somit die Vor- und Nachteil gegeneinander abgewogen werden.

Hinweis

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den einzelnen Begriffserklärungen in unserem Glossar um vereinfachte Erläuterungen handelt. Jeder dieser Begriffe ist zudem aus einer Unternehmensperspektive heraus beschrieben und zum besseren Verständnis gekürzt definiert. Insofern besteht die Möglichkeit, dass einzelne Definitionen nicht zur Gänze wissenschaftlichen Standards entsprechen.

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