Startseite Glossar Interaktive Grafiken

Interaktive Grafiken

Studien-Alert:
Immer einen Schritt voraus.

Immer einen Schritt voraus. Erfahren Sie zuerst von neuen Studien-Publikationen.

Jetzt abonnieren

Die Bezeichnung Grafik dient grundsätzlich als Sammelbegriff für künstlerische und technische Zeichnungen. Im Forschungskontext wird mit dem Begriff jedoch meist eine Infografik gemeint. Diese besteht aus einer Kombination von Bild, Graph oder Tabelle, Farben und Informationen. Infografiken sind meist in überschaubare Teilbereiche mit wenig Text gegliedert. Durch diese Visualisierung wird es möglich, komplexe Informationen kompakt und anschaulich darzustellen. Dies erleichtert die Informationsaufnahme und -verarbeitung, wodurch Wissen einfach, unterhaltsam und schnell vermittelt werden kann.

Wer ist die Zielgruppe?

Für eine gelungene Visualisierung der Informationen gilt es, noch vor der Erstellung der Grafik die Zielgruppe der Infografik festzulegen und deren Bedürfnisse mitzudenken. So bringt beispielsweise eine sehr junge Zielgruppe von Schülerinnen und Schülern andere Voraussetzungen und Anforderungen an das Design der Grafik mit als eine wesentlich ältere Zielgruppe von Managerinnen und Managern. Grundsätzlich ist es wichtig, dass grafische Bausteine und textliche Elemente zu einem stimmigen Gesamtdesign vereint werden. Zudem sollte eine gut geplante Infografik über eine zentrale Kernbotschaft und eine geschlossene Storyline verfügen, die der betrachtenden Person einen intuitiven Zugang ermöglicht. Kurze und prägnant formulierte Überschriften statt vielen und ausführlichen Texten können hierbei helfen und Neugierde entfachen.

Durch den Einsatz von interaktiven Elementen ist es möglich, Infografiken noch spannender und unterhaltsamer zu gestalten. Durch anklickbare interaktive Elemente wie Bilder, Zahlen, Namen oder Videos wird die Grafik um eine zusätzliche Ebene erweitert. Hierdurch ist es möglich, mehr Informationen gleichzeitig abzubilden, ohne die Grafik zu überladen. Auf diese Art können komplexe Inhalte ohne Informationsverlust leicht verständlich abgebildet werden. Gleichzeitig erhöht die Interaktivität das Engagement und die Aufmerksamkeit der Zielgruppe. Aus diesem Grund eignet sich die Grafiken auch hervorragend als „Eye Catcher“.

Grafiken für besseres Textverständnis

Interaktive Grafiken können individuell nach den Kundenbedürfnissen gestaltet werden. Durch diesen großen Gestaltungsspielraum ist es möglich, Informationen passgenau an die entsprechenden Zielgruppen weiterzugeben. Gleichzeitig erhöhen sie das Engagement der betrachtenden Personen, wodurch deren Verweildauer auf der Homepage zunimmt. Ansprechende und informative Grafiken werden gerne und häufig geteilt. Es gibt unterschiedliche Arten von interaktiven Infografiken. Einige legen ihren Schwerpunkt auf die erzählende Funktion. Andere fokussieren auf eine erklärende Herangehensweise. Während wieder andere einen erkundenden Charakter annehmen oder sich auf die Visualisierung von Daten konzentrieren.

Hinweis

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den einzelnen Begriffserklärungen in unserem Glossar um vereinfachte Erläuterungen handelt. Jeder dieser Begriffe ist zudem aus einer Unternehmensperspektive heraus beschrieben und zum besseren Verständnis gekürzt definiert. Insofern besteht die Möglichkeit, dass einzelne Definitionen nicht zur Gänze wissenschaftlichen Standards entsprechen.

Schon gewusst?

Primärforschung

Die Primärforschung erhebt originäre Daten für ein bestimmtes Forschungsziel. Dies bietet gegenüber Desk Research Vorteile, erfordert jedoch besonderes Know-how.

Methodik

Die Methodik einer Studie oder einer Befragung liefert dem Lesenden Informationen zum Vorgehen. Dies betrifft die Auswahl der Befragungsteilnehmer oder die Konzeption des Fragebogens.

Qualitative Forschung

Die qualitative Forschung deckt Einstellungen und Motive oder neue Erkenntnisse und Trends auf, die von standardisierten Befragungen nicht erfasst werden.